ALASKA

ALASKA

Nie war der Begriff „Klanglandschaft" passender: ALASKA, Komponistin und Musikproduzentin aus Berlin, die mit viel Eleganz Welten aus Tönen baut. Mit analogen Synthesizern, feinen Drum-Machines, Vocal-Cuttings und Sinn für Harmonie erschafft sie eine ästhetische Klangwelt, die zugleich Kunst und Pop sein kann. Einmal hören reicht nicht, denn mit jedem Male entblättert sich eine weitere Schicht. All das lässt erahnen, dass ALASKA mit klassischer Musik groß geworden ist und sich in London einige Jahre dem Studium der Filmmusik gewidmet hat. Trotz der Vielschichtigkeit bricht sie ihre Musik auf eine bestechende Klarheit herunter und bleibt immer zugänglich. Ihre weiche Stimme ist klar und direkt. Fragil und doch stabil. Die Texte werfen den Zuhörer auf sanfte Weise auf sich selbst zurück. Mal zart und leise, mal fordernd, mal selbstbewusst.
Man stelle sich vor, Thom Yorke und Feist hätten heimlich eine uneheliche Tochter, bei deren Taufe Giorgio Moroder und Steve Reich Pate gestanden hätten. ALASKA stellt gerade in Eigenregie ihr Debütalbum fertig.