Rauschrift

Rauschrift

Aaron Schmitt widmet seine Poesie der Distanz. Sein poetisches Erstlingswerk tritt den Versuch an die Sprache wieder einzuholen, um sich ihrem Rohzustand anzunähern. Begonnen hat alles in einem Teeladen in Darmstadt vor einer kleinen Hörerschaft. Seither läuft er als Fremdkörper durch Innenstädte, schlägt Löcher in die Luft, beständig auf der Suche nach der härtesten Droge hier unten: Klarheit. Eine Lesung mit performativen Elementen, Sounds und gesprochener Sprache, die sich Klang und Rhythmus zuschreibt. Verdichtete Sinnspiel in der Tradition des Beat, im Versuch kein Beat zu sein. ‚Rauschrift‘ – ein handschriftliches Manifest gegen Watte und Narkotikum.