Climate Justice

Der Klimawandel als soziale Frage

Climate Justice

Der Klimawandel als soziale Frage

Der Klimawandel ist anthropogen: Er wird von Menschen verursacht und fügt anderen Menschen Schaden zu. Die globale Erderwärmung ist also in erster Linie ein soziales Problem - und eine Frage der Gerechtigkeit.

Ungerechtigkeit im Bezug auf die Ursachen und die Folgen des Klimawandels besteht auf mehreren Ebenen: Zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, zwischen Arm und Reich, zwischen den Generationen und den Geschlechtern. Gerechte Klimapolitik bedeutet, dass sowohl die sozialen Aspekte von Treibhausgasemissionen und Umweltzerstörung adressiert werden als auch die sozialen Probleme, die der Klimawandel weltweit hervorruft oder verstärkt.

Ausgehend von ihren Erlebnissen als Beobachterin der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 erklärt die Referentin, was Klimagerechtigkeit bedeutet - auf internationaler Ebene, innerhalb von Gesellschaften und für jede und jeden von uns ganz persönlich.